Wilde Räuber im dunklen Wald

Eine Diebesbande auf Klassenfahrt

Geeignet ab Klassenstufe 3 bis 6

1. Tag
Unsere Räuberbande: Noch bevor die Räuber zu ihrem Mittagsgelage ziehen, wird es spannend: Eine Räuberbande wird gegründet! Der „Kessel des Grauens“ fordert gleich die mutigen Räuber heraus. Alle erhalten geheime Tarnnamen.
Unterschlupf im tiefen Wald: Nach dem Mittagessen erfahren die Jungräuber einiges über die Historie und den gesellschaftlichen Hintergrund des Räuberlebens und fertigen ihren "Fransenwams" an. Dann geht es in den Wald, um gemeinsam einen sicheren Unterschlupf für die Bande zu bauen.
Ein wildes Räuberleben bedeutet, sich geschickt zu bewegen, mal aufmerksam sein, mal keinen Mucks machen, verstecken, anschleichen, Beute machen...

2. Tag:
Geheime Schurkenschule: Das Überleben als Räuber muss in der geheimen Schurkenschule trainiert werden: Geheime Zinken lesen, Räubersprache sprechen, Treffen mit der Bohnenzwille und natürlich lernen die Jungräuber mit Pfeil und Bogen zu schießen.
Der Kingel-Johnny kommt: Am Nachmittag erfährt die Bande etwas vom Beutelschneiden und Sackgreifen, und sie bekommt Besuch vom Klingel-Johnny! Dieser Halunke von „Obersackgreifer“ hat die Taschen immer voller Glitzerkram. Er verrät seine Tricks, wie man in fremde Taschen greift. Um all die wertvollen Beutestücke zu verstauen, nähen sich die Räuber einen eigenen Klingelbeutel.

3. Tag:
Stolze Räuber mit Hut: Am Vormittag wird die Räuberausstattung vervollständigt. Aus Filz stellen wir uns einen Räuberhut her. Räuber wollen auch mal schick sein!
Das Dorf ausbaldowern: Am Nachmittag können die Jungräuber das Heidedorf Müden „ausbaldowern". Die waschechte Räuberrallye stellt kniffelige Aufgaben, bei denen die Räuber Augen und Ohren offen halten müssen. Die Räuberrallye wird von den Lehrkräften in Eigenregie durchgeführt.

4. Tag:
Die Räuber-Schatzsuche: Eine abenteuerliche Bewährungsprobe durch Feld und Wald steht den Banditen bevor. Mut, Geschicklichkeit und Schnelligkeit müssen unter Beweis gestellt werden. Wer hebt die „Kawure“ und kann den lautesten Räuberschrei von sich geben? Nur wer die geheimen Zinken gut gelernt hat, findet den Weg zum gesuchten Räuberschatz.
Wilde Räuber: Auch am vierten Nachmittag haust die Bande im dunklen Wald und wurde immer noch nicht von der Polizei geschnappt. Ausgelassen toben sich die stolzen Räuber bei wilden Räuberspielen aus und werden immer felsenfest zusammen halten.

5. Tag:
Unerkannt und ohne Spuren zu hinterlassen, verlässt die Räuberbande nach dem Frühstück das Räuberlager.

Pädagogische Ziele: Das erlebnisorientierte Lernen in der Gruppe steht hier im Vordergrund, um in das Leben der Räuber vor über 300 Jahren einzutauchen. Vielfältige Spiele und Aktionen motivieren aktiv zu werden: Körperkoordination, handwerkliches Geschick, Kreativität und Fantasie werden gefördert. Viel Beachtung findet eine positive Teamentwicklung eingebettet in vielfältige Naturerlebnisse.

Leistungen
: Ausstattung, Verbrauchsmaterial, Betreuung durch eine pädagogische Fachkraft (Räuber-Dorfrallye in Eigenregie).
Leitung: Umweltpädagogen von „Beim Raben – Umweltbildung und Kreativprogramme“
Dauer: 4 Tage
Termine: ganzjährig

Allgemeine Hinweise
Die Abendgestaltung erfolgt in Eigenregie. Folgende Angebote hält das Team der Jugendherberge für die Räuber bereit: Stockbrot backen am Lagerfeuer, Räubergeschichten zum Vorlesen, Filme Ronja Räubertochter sowie Räuber Hotzenplotz, ein Nachterlebnisrucksack.

[Dieses Programm kann mit 2 oder 4 Übernachtungen gebucht werden.]

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