Donnervogel und Kojote

Auf den Spuren der Völker Nordamerikas

Geeignet ab Klassenstufe 3 bis 4

1. Tag
Zeitreise: Wir machen eine Zeitreise in die Welt der indigenen Völker Nordamerikas: Wald und Wigwam werden unser Zuhause. Schon steht die erste Prüfung bevor, um einen neuen Namen vom Stammeshäuptling zu erhalten. Nun können sich alle einen passenden Kopfschmuck anfertigen, um die verdienten Federn einzustecken und diese voller Stolz zu tragen.
Das Leben der Kinder: Wir lernen das Leben der Kinder kennen. Wir lernen alte Zeichen und Wörter der indigenen Völker, schminken uns, probieren unser Glück mit dem Langspeer und spielen Geschicklichkeitsspiele. Natürlich üben wir den sicheren Umgang mit Pfeil und Bogen.

2. Tag:
Stammes-Tipi: Gemeinsam wird das Stammes-Tipi im Wald gebaut. Als Waldläufer sind wir unterwegs, um Tierspuren und heilsame Pflanzen zu finden. Beim Lauschen, Schleichen und Fährtenlesen wird die Naturverbundenheit gestärkt. Die Kinder müssen flink sein und ein scharfes Auge besitzen!
Kunst und Handwerk: Indigene Völker Nordamerikas sind stolze Künstler und begabte Handwerker. Ob Spielzeug oder Schmuck, sie verzieren und gestalten alles fantasievoll und vielseitig. Wir beschäftigen uns mit ihrem heutigen Leben und jedes Kind fertigt sich eine Halskette an, mit Leder, Federn und bunten Perlen.

3. Tag:
Medizinbeutel und Totem: Heilkräftige Kräuter und Wurzeln sind den Medizinmännern und Medizinfrauen bestens bekannt. Nicht nur die Kräfte der Natur nutzen sie. Die Menschen hoffen auch auf das Wohlwollen von Naturgeistern und geheimnisvollen Wesen. Vor allem glauben sie an ihre persönlichen Glücksbringer. Diese heißen auch Totem. Einige Stämme haben große Totempfähle, andere Totembeutel, die sie immer bei sich tragen. Einen solchen Beutel nähen und verzieren wir mit Perlen. Bestimmt gibt es an der Örtze oder im Wald schöne Kleinigkeiten, die Glück bringen!
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

4. Tag:
Prärie-Landschaft: Die verschiedenen indigenen Völker haben unterschiedliche Lebensweisen. Sie sind abhängig von der Landschaft, in der sie wohnen. Wir lernen einige typische Behausungen kennen. Anschießend gestaltet jedes Kind eine kleine Prärie-Landschaft mit einem Tipi und Naturmaterialien. Eine eindrucksvolle Erinnerung für zu Hause entsteht.
Neue Kinderspiele: Spielen die Indigenen Fußball? Ja, doch dabei hat jede Mannschaft einen eigenen Ball! Kennen sie Würfel? Natürlich, allerdings sind diese aus Mais und habe nur 3 Augen. Glückspiele sind besonders spannend. Dabei wird sogar um die Kopfschmuckfedern gewettet! Spannung und Herzklopfen stehen auf dem Programm.

5. Tag:
Nach dem Frühstück verlassen die Kinder mit vielen bunten Federn in ihrem Kopfschmuck die Jugendherberge.

Pädagogische Ziele: Das ergebnisorientierte Eintauchen in das Leben der Indigenen Nordamerikas früher und heute steht im Vordergrund. Die Aktionen erfordern es, sich und andere zu motivieren, aktiv zu sein wodurch die Gemeinschaft positiv beeinflusst wird. Gefördert werden Geschicklichkeit, Kreativität und Bewegung.

Leistungen: Ausstattung, Verbrauchsmaterial, Betreuung durch eine pädagogische Fachkraft
Leitung: Umweltpädagogen von „Beim Raben – Umweltbildung und Kreativprogramme“
Dauer: 4 Tage
Termine: ganzjährig

Allgemeine Hinweise
Die Abend- und Freizeitgestaltung erfolgt in Eigenregie. Folgende Angebote hält das Team der Jugendherberge dafür bereit: Stockbrot backen am Lagerfeuer, thematische Bücher zum Angucken und Vorlesen, ein Nachterlebnisrucksack.

[Dieses Programm kann mit 2 oder 4 Übernachtungen gebucht werden.]

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